Samstag, 13. November 2010

Unsichtbare Netzwerkaktivitäten

Nach dem Upgrade auf 10.10 habe ich heute einen großen Schreck hinter mir: Merkwürdige Netzwerkaktivitäten im Hintergrund. - Nur ersichtlich durch schlechte Netzwerkperformance - und über einen grafischen Netzwerkmonitor.

Nach 2 Stunden Sicherheits-Offline (es hätte ja auch ein SSH-Angriff sein können oder ähnliches) habe ich den vermutlichen Übeltäter gefunden:

UBUNTU ONE hat sich ohne mein Wissen selbstständig gemacht. - Vermutlich mit Hilfe von überschriebenen Konfigurationsdaten aus Kubuntu 10.04.

Wird Ubuntu nun böse?

Eigentlich ein Fan von Netzwerkspeicherdiensten bin ich von den Socken!
Kubuntu: Ich fühle mich zunehmend unwohler.

Dienstag, 29. Juni 2010

Vernünftige Bug-Reports schreiben

Unter Linux kommt man leicht in die Verlegenheit einmal einen „Bug-Report” schreiben zu wollen oder zu müssen. Linux lebt schließlich von Fehlermeldungen. Wenn Fehlermeldungen gut funktionieren, ist Linux besser und anderen Betriebssystemen überlegen. Doch wie funktioniert das eigentlich, ein guter Fehlerbericht, der Kubuntu verbessert?


Big Bad Bug
Originally uploaded by oskay.

Davon handelt der neue Artikel im Kubuntu-Wiki:
http://wiki.kubuntu-de.org/Fehler_melden 

Mich haben schon immer Tipps in diese Richtung interessiert. Eben, weil Fehlermeldungen zwar  nervig sind, aber eben doch so wichtig. In einer guten Fehlermeldung steckt mehr als ein Ärgernis: Open Source lebt doch von der ständigen Hoffnung dass es besser wird. Und ein Fehlerbericht ist für jeden, auch für Nicht-Programmierer, eine Möglichkeit Software besser zu machen.

Momentan handelt es sich bei dem Wiki-Artikel noch im Groben um eine Übersetzung aus dem englischen.  Das Thema ist nicht nur grundsätzlich interessant, sondern wurde in den letzten Monaten auch wichtig, weil sich hier Änderungen ergeben haben. So benötigen beispielweise Bugs für Launchpad einen spezifischen Link und lassen sich nicht mehr, wie vorher, direkt aus dem Launchpad-Portal heraus einstellen. - Und wo meldet man noch mal am besten Bugs? Direkt bei KDE? Oder doch auf Launchpad?

Mehr zur Lösung dieser Fragen nun im Wiki.

Und: Der Wiki-Artikel stellt schon viel dar, aber er ist noch nicht komplett. Wem etwas sinnvolles dazu einfällt: Einfach dazu schreiben!

Dienstag, 11. Mai 2010

[USB-Stick] Einfach Kubuntu Lucid Lynx mit Multiboot-Option als ISO starten mit Grub2

Demnächst stehen bei mir einige Installationen / Aktualisierungen auf Kubuntu Lucid Lynx 10.04 LTS auf fremden Rechnern an. Außerdem wollte ich meinen Rettungs-USB-Stick aktualisieren. Es gibt bereits eine Reihe von Anleitungen hierfür im Netz, sodass ich hier knapp einen Überblick poste - sowie meine Anpassungen.

Es ist wirklich sehr einfach geworden mit Hilfe von Grub2, da Grub2 von heruntergeladenen ISO-Images starten kann - und auf dem allseits kompatiblen und auf USB-Sticks bevorzugt eingesetzten Dateisystem Fat32 / vfat eingesetzt werden kann. Die hier von mir genutzte Methode gefällt mir noch besser als „Startup“, den „USB-Disk Creator“ zu nutzen! - Und zwar weil man sehr einfach verschiedene ISOs nebeneinander nutzen kann - und diese auch einfach aktualisierbar sind. Wer weiter gucken möchte: In diesem Blogeintrag vom Dezember 2009 von PMT ist eine schöne Anleitung beschrieben. - Ich habe sie genutzt (vielen Dank!) - und poste hier eine Aktualisierung für das derzeit aktuelle Kubuntu. Die Vorgehensweise:

  • 1. Voraussetzung: Ein bereits formatierter USB-Stick
  • 2. Grub2 auf dem Stick installieren. Mit:
    grub-install --no-floppy --root-directory=/media/$USB_LABEL ${DEVICE}
    (genauer im Blogeintrag)
  • 3. iso-image auf den Stick kopieren - und die Datei grub.cfg anpassen.

Das war es. - Der Vorteil: Man kann eine ganze Reihe von ISO-Images nebeneinander nutzen, ohne den USB-Stick als Datenträger zu behindern. - Rettungs-CD, Installations-CDs, Mini-Linuxe, Medien-Player - oder schnell mal eine alternative Distribution oder Entwicklungsversion, die man testen möchte… - Besonders schön ist auch, dass bei dieser Methode alle ISO-Images und Konfigurationsdateien in einem einzigen Unterordner /boot verschwinden können. - „Startup“ hingegen hinterlässt so unschöne Dateien wie „wubi.exe“ auf oberster Ebene des USB-Sticks - und behindert damit die Übersichtlichkeit bei der Nutzung.

Ich habe darüber hinaus 4. noch ein Paketarchiv zur Offline-Installation nach dieser Anleitung auf den Stick gepackt: Eigene Paketquelle anlegen - dies eignet sich auch für die Offline-Installation/-Aktualisierung/-Upgrade.

Es macht Sinn nach der Anleitung von PMT im oben genannten Blog-Eintrag vorzugehen. - Hier ist meine Anpassung für das aktuelle Kubuntu. - Neben dem geänderten Dateinamen, musste ich auch die Bootparameter ändern, damit es funktioniert hat.


    menuentry "Kubuntu Desktop 10.04 LTS Lucid Lynx 32bit" {
    loopback loop /boot/iso/kubuntu-10.04-desktop-i386.iso
    linux (loop)/casper/vmlinuz boot=casper iso-scan/filename=/boot/iso/kubuntu-10.04-desktop-i386.iso quiet splash noeject noprompt --
    initrd (loop)/casper/initrd.lz
    }
Minimal nutze ich derzeit hier: Kubuntu Lucid Lynx Desktop-CD für 32bit (direkter Download) , TinyCore-Linux - ein nur 10MB großes, funktionales und erweiterbares Mini-Linux für Rettungsfälle etc. Sowie Netboot.me - ein 300 KB kleines Image (download), dass es erlaubt z.B. Ubuntu und weitere Distributionen aus dem Internet zu booten. Bei Grub2 muss das Auge übrigens nicht leiden: Grub2 skaliert von selbst Hintergrundbilddateien - sogar im JPG-Format!

Die ISO-Abbilder sind im großen und ganzen austauschbar und erweiterbar! Auf der oben erwähnten Seite findet man weitere Möglichkeiten und Angaben die man einfach übernehmen kann für Debian, Sidux, Slax, Partition Magic u.a.

Ich habe darüber hinaus auch die Kubuntu Alternate-CD auf dem Stick. - Sie wird nicht auf die gleiche Weise eingebunden wie die Desktop-CD, sondern wie folgt, da sie nicht das „Casper“-Live-CD-System nutzt:


    menuentry "Kubuntu Alternate 10.04 LTS Lucid Lynx 32bit" {
    loopback loop /boot/iso/kubuntu-10.04-alternate-i386.iso
    linux (loop)/install/vmlinuz boot=install iso-scan/filename=/boot/iso/kubuntu-10.04-alternate-i386.iso quiet splash noeject noprompt --
    initrd (loop)/install/initrd.gz
    }

Allerdings nützt das mit dem derzeitigen Image nichts: Die Alternate-CD funktioniert aktuell nur, wenn sie von einem CD/DVD-Laufwerk gestartet wird - nicht von einem USB-Stick! - Wer, wie ich, die Alternate-CD evtl. benötigt, kann das Image auf dem USB-Stick mitnehmen - und immer noch im Notfall mit Hilfe der Desktop-CD aus auf einen Rohling brennen. - Eigentlich ein Fehler, den ich bislang noch nicht auf Launchpad gemeldet habe…

Ebenso habe ich es bislang noch nicht geschafft Damn Small Linux einzubetten. - DSL wäre ein Favorit bei mir gewesen, da es APT nutzt, auf Debian basiert - und somit einfach und nahezu beliebig erweiterbar ist. Ebenso nicht funktioniert hat bei mir die aktuelle Alpha-Version von Geexbox - der Bootprozess blieb mit Kernelfehlermeldungen stecken. Eine ältere Version habe ich noch nicht getestet.

Abschließend ein Fazit:

Wer bereits Grub2 (standardmäßig installiert ab Ubuntu/Kubuntu 9.04) nutzt, dem sei diese Methode für ein Rettungs- oder Live-System empfohlen. - Es ist dann einfach und viel funktionaler als den „USB-Disk-Creator“ zu nutzen! - Wer noch Grub1 („legacy“) nutzt, sollte sich jedoch zumindest gut überlegen, ob Grub2 auch den alten Bootsektor ersetzen soll: Nette neue Funktionen in Grub2 stehen ein paar Bugs und Unsicherheiten gegenüber. - An einer Stelle wo man Zuverlässigkeit benötigt.

Dienstag, 23. März 2010

Das Basket-Projekt lebt!


Das Basket-Projekt für KDE, das vor fast einem Jahr auf Pro-Linux.de noch tot gesagt wurde, wird nun eine Beta-Version 2.0 beta 2 zum testen für KDE4 heraus bringen.

Die Beta-Version wird noch einige Bugs enthalten. Das Entwickler-Team weist aber darauf hin, dass besonders unter KDE4 schon jetzt einige Bugs behoben werden können. Ab der Hauptversion Basket Note Pads 2.0 sollen vorherige KDE3-Versionen dann nicht mehr vom Entwickler-Team unterstützt werden.

Bis zum Erscheinen von Kubuntu-Paketen ist vermutlich die Nutzung der Quellen empfohlen. Das Projekt hatte vor kurzem von SVN auf github umgestellt.


Für mich persönlich ist Basket u.a. deswegen recht wichtig, weil ich noch etliche Passwörter verschlüsselt in Basket für KDE3 gepeichert habe. Diese Funktion wurde über einen langen Zeitraum  vom Programm nicht mehr unterstützt - und ich hoffe, dass nun die zugrunde liegenden Fehler in den KDE4-Bibliotheken gefixt sind.

Während man z.B. mit verschlüsselten Partitionen oder Ordnern unter Kubuntu in der Zwischenzeit ähnliche Sicherheit erlangen kann, wie mit Basket für KDE3, eignet sich das Programm sehr gut als erweiterter Notizzettel. - Auch für Brainstorming und ähnliches.

Leider geht mir manchmal die Fummeligkeit, die durch die große Freiheit bei der Bearbeitung entsteht, etwas zu weit. Grundsätzlich bietet das OpenSource-Programm jedoch Möglichkeiten die man anderswo nicht findet.

2006/2007 fiel das Programm u.a. durch eine Usability-Studie auf, die im Rahmen einer Abschlussarbeit angefertigt wurde. Die Webseite dazu ist scheinbar nicht mehr im Netz, die Ankündigung findet man noch hier.

Donnerstag, 12. November 2009

Für wen ist Google Wave? - Teil 2 : Google Wave ist gar keine E-Mail!

Im 1. Teil hatte ich Vorerwartungen und erste Eindrücke an und von Google Wave beschrieben. Dabei führte u.a. der Vergleich mit "E-Mail" zunächst zu Enttäuschungen. - Der zweite Teil befasst sich nun mit der Frage: Wenn nicht E-Mail... Was ist es dann? 

Google Wave ist keine E-Mail. Und vermutlich auch nicht „E-Mail 2.0“ !! - Das hört sich so unglaublich einfach an... aber bevor ich es akzeptiert hatte, hat mich Wave gestört. - Medien haben diesen Vergleich genutzt. Aber er hinkt.

Noch bevor ich es mit E-Mail vergleichen würde, würde ich sagen, dass es eine Art Multimedia-Wiki ist. Denn die Möglichkeit der Änderung bereits geschriebener Texte sticht besonders ins Auge. Darüber hinaus hat man unglaubliche viele Möglichkeiten auf klickibunti-hafte Weise Dienste zu nutzen. - Und das meine ich trotz des negativen Beigeschmack des Wortes ebenso positiv, denn Mindmaps sind beispielsweise schwieriger in ASCII darzustellen. Ebenso GoogleMaps... oder ähnliches... Wave nutzt diese sinnvollen Elemente letztlich so wie man es sich wünscht.

Noch am stärksten hat mich GoogleWave an GoogleDocs (früher: „Writley.com“ – Jetzt „Google Text und Tabellen“) erinnert. Denn auch in GoogleDocs kann man gemeinsam gleichzeitig an einem Dokument arbeiten. - Im Unterschied dazu ist Wave nicht auf Papierausgabe optimiert, sondern auf das Web – einschließlich all seiner derzeitigen sozialen Dienste und speziellen Angebote. 

Für wen ist denn Google Wave nun?

Google Wave ist ein Werkzeug. Wer keinen konkreten Verwendungszweck für GoogleWave hat, wird schnell einen anderen Zweck dafür finden. Im Zweifelsfall bietet sich die Plattform als Chatforum an:  Und es ist sehr geeignet dafür! - All die kleinen netten Gadgets, Plugins und Bots... alle helfen dabei sich zu amüsieren... ! Ja, dafür ist Wave wirklich gut geeignet!

… Nur liegt die Innovation, das wirklich Neue, nicht darin. Sich „nett zu unterhalten“ … das schaffen eine Menge anderer Netzwerke auch.

Google hat auch einen großen Anteil "soziales Netzwerk": Man hat Kontakte - und sieht auch wann jemand online ist. Den letzten wirklichen Durchbruch der Sozialen Netzwerk-Welt schaffte vielleicht das Twitter-Netzwerk. Und eigentlich ist Microblogging à la Twitter etc. so ungefähr das Gegenteil von GoogleWave: Beginnend bei der Aneignung der Möglichkeiten. Twitter ist ein Asket der Möglichkeiten – und deshalb so erfolgreich. u.a. vermutlich, weil man solche Dienste nutzen kann, ohne ganze Arbeitsstunden damit zu verbringen. Während Twitter-artige Dienste dazu zwingen sich auf sehr kurze Texte zu reduzieren, kann in GoogleWave ausgiebig geschwafelt werden. Nicht-moderierte öffentliche Waves sehen dann auch nach recht kurzer Zeit demensprechend verworren aus, wenn man nicht schon beim Schreiben acht gibt: ein Chaos, durch das man dann nur noch durchkommt (und das ist aber immer möglich!) indem man die Entwicklung der Wave durch das Playback noch einmal abspielt und nachvollzieht. 

Und auch bei den Fähigkeiten bietet sich Twitter als Gegenteil an: Twitter selbst kann in Wave integriert werden!! … Gar nicht schwierig... eigentlich... man muss sich das nur erst einmal genauer angucken... Ebenso Flickr und Facebook... Und wie war das noch mal mit der integrierten Foto-Sharing-Funktion?? Sehr einfach (funktioniert im Preview übrigens noch nicht...) - Und die Möglichkeiten enden auch hier noch lange nicht!! - Im Gegensatz zur Einfachheit der Bedienung von Microblogging-Netzwerken - Google Wave: Du hast ein Problem! ...weil Du mehr kannst als andere! - Denn die vielen Möglichkeiten verführen dazu, dass man all das gleich sofort können möchte und dann merkt, dass das 'Große Ganze' erst nach etlicher Einarbeitung funktionieren wird!

Produktivität

Wenn man den Spaß-Bereich beiseite lässt und hinschaut wo man vielleicht Produktivität gewinnt durch Neuerungen, dann bleibt man schnell bei gemeinsamer Arbeit über das Netz hängen, um sich dies genauer anzusehen. An einem Projekt beispielsweise. Schon während des Tippens oder des Skizzierens können Gedankengänge des/der Gegenüber/s aufgegriffen und weiter verarbeitet werden. - Unter Umständen schneller als dies an einem gemeinsamen Tisch verständlich zu machen wäre. Neue Teilnehmer können hinzugefügt - und private Kommentare für Teilgruppen eingeflochten werden. 

An diesem Punkt liegt die wirkliche Chance von Google Wave: Entwicklung, Kollaboration und multimedialer Austausch.

Was schrieb Google noch mal wofür Wave besonders geeignet sei?

  • Organisation von Veranstaltungen
  • Besprechungsnotizen
  • Projektarbeit
  • Austausch von Fotos


Der vorgenommene Vergleich mit E-Mail weckte Interesse! - Weil E-Mail das Standard-elektronische Massen-Kommunikationsmedium für jeden ist. - Google Wave wäre tatsächlich als ein Ersatz für Mail / Twitter / InstantMessenger / Videotelefonie und so weiter nutzbar. Da sich hier jedoch schon andere Standards und Gewohnheiten entwickelt haben, ist der Dienst in diesen Bereichen eigentlich ebenso überflüssig (solange sich keine neue Kultur entwickelt).

Richtig sinnvoll ist Google Wave zunächst nur für eine Minderheit der Bevölkerung, nämlich für die Netz-Projekt-Arbeiter... - Alle anderen können ihren Fun auf ganz unterschiedliche Weise haben, benötigen den Dienst jedoch noch nicht. Seine Trümpfe sticht Wave aus bei Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Sprachen, Computersystemen und über weite Distanzen.


[Das eingebettete Video ist auf der Original-Blogseite sichtbar.]


Daneben bietet es sich besonders für den professionellen Einsatz an. So hat beispielsweise SAP eine Google-Wave-Integration entwickelt. - In diesem Fall wird dann auch tatsächlich deutlich, dass die ganzen Fähigkeiten von Wave tatsächlich sehr, sehr nützlich sind! - Angestellte von Firmen werden sicherlich gut darin geschult werden diese Werkzeuge zu nutzen!

So weit zu Teil II. - Ich werde eventuell versuchen in einem weiteren Teil ein paar Nutzungsmöglichkeiten heraus zu greifen...

Mittwoch, 11. November 2009

Für wen ist Google Wave? - Teil 1 : Ein erster Eindruck und die Erwartungen

Google Wave sei "E-Mail 2.0" ... eine längst fällig Überarbeitung eines Standards, der seit Beginn des Internets gilt - und dringend einer Überholung bedürfe...

Hier ein 2-Minuten-Video dazu von jemandem der gern zum Beta-Test eingeladen werden wollte:

[Hinweis für Feed-Leser des Planeten: Die Videos sind natürlich im Original-Post eingebettet - Im Planeten-Feed leider nicht :( ]



Das ist das Bild mit dem ich Google Wave ausprobiert habe. Neugierig, denn Google hat in Bezug auf technische Innovation in den letzten Jahren immer wieder hohe Standards gesetzt und gleich nachfolgend mehrere Revolutionen des Alltags still und leise aufgebaut.

Irgendwann tauchte nach voran gegangenen Medienberichten 2009 dieses Präsentationsvideo auf:


Geschlagene 80 Minuten(!) wird Wave darin einem Alpha-Tester-Team auf einer Bühne vorgestellt. - Und tatsächlich werden interessante Neuigkeiten darin vorgestellt. Man sieht Geschriebenes von anderen bereits beim Tippen (abschaltbar). Eine der zentralsten Elemente scheint eine Zeitleiste der Bearbeitung der Kommunikation zu sein, sodass man auch im Nachhinein verfolgen kann wann wer was gesagt hat.

Ich weiß nicht mehr genau wie lange ich dieses Video geguckt habe... Aber ich habe es nach einer Zeit abgebrochen. - Ohne die Neugier zu verlieren - aber abgebrochen, weil mein Informationsbedarf zunächst gedeckt war. - Es reichte allerdings aus, um mich in einer Liste als Beta-Tester zu bewerben...

Irgendwann war sie dann da - eine Einladung von Google - und Wave kommt mit einer Reihe von Video-Tutorials. Eines davon poste ich hier, da es direkt Bezug nimmt auf den 80-Minuten-Koloss oben - und das Wichtigste verständlich auf 8 Minuten reduziert:




Eine Tutorial-Wave trägt den Titel "When to use Google \/\/ave" - und sie nennt Anwendungsbereiche wann Googlewave sinnvoll sei:

* Organisation von Veranstaltungen
* Besprechungsnotizen
* Projektarbeit
* Austausch von Fotos


... und diese Bereiche sind auch in dem 8-Minuten-Video kurz angerissen.

So weit - so gut!
Meine erste Reaktion war trotzdem eine gewisse Enttäuschung! - Die letzte Kommunikationsform die ich mir intensiver angesehen hatte, waren Twitter und Identi.ca gewesen. - Also sehr simple Anwendungen.

Google Wave ist alles... nur eines nicht: besonders simpel!

Und das trifft zunächst einmal nicht auf Google Wave zu!
Sicherlich kann man sofort loslegen. Tippen, einladen, chatten... - Aber hierin stellt Google Wave keine besondere Innovation dar! Es existieren bereits eine Unzahl an sozialen Netzwerken ... Ein SpiegelOnline-Artikel fasst diesen ersten Eindruck in etwa so zusammen: Und schon wieder gibt es eine weitere Seite wo man nachgucken muss, ob einem jemand etwas geschrieben hat.

Tja. Wenn denn wenigstens mein Gmail-Account in diesem Wave-Dingens verfügbar wäre... dann könnte ich gleichzeitig nach Mails und Waves gucken! ... sollte doch nicht zu schwierig sein ... beim selben Anbieter??

Dem ist nicht so.


So weit erstmal zum ersten Eindruck. - Was ich bei näherer Beschäftigung mit dem neuen Medium dann doch als interessant entdecke, spare ich mir für einen weiteren Bericht auf ...

Bis dahin!

Sonntag, 8. November 2009

Eine öffentliche Wave für Kubuntu-de.org auf GoogleWave

Auf der neuen Kommunikationsplattform GoogleWave gibt es nun eine öffentliche Kubuntu-de.org-Wave.

Da erst ein geringer Teil derer die gern neugierig schauen wollen eine Einladung zu dem neuen Service hat, poste ich ein paar Bilder der Wave als Eindruck.

Ich hoffe in den nächsten Tagen mehr schreiben zu können was ich bislang von GoogleWave gelernt habe, wo Sinn, Möglichkeiten und vermutliche Grenzen stecken etc. - Als erstes aber zunächst ein paar Screenshots von der Kubuntu-de.org-Wave:





Waves sind eine Art 'nachträglich editierbare Webseiten'. - Eine Art 'privates Wiki'. - In dieser Wave sind zwei Webseiten als Iframe eingebettet: Das Forum - und das Wiki der Kubuntu-de.org.-Community.



Waves lassen sich darüber hinaus durch etliche Features und Werkzeuge ergänzen. - Hier sind Fotos aus der Flickr-Gruppe von Kubuntu-de.org zu sehen - Sowie eine interaktive Umfrage. - Jeder kann in dieser Wave schreiben und lesen.

Außer ein paar persönlichen Dikussionen und Meinungen ist nicht mehr viel anderes zu sehen in dieser Wave... Bislang... Denn natürlich lebt soetwas vom Mitmachen... Die Idee war eine öffentliche Wave zu haben und als Anlaufpunkt für Kubuntu-User und Neugierige zu nutzen. - Man kann sogar mit Hilfe der Iframes - ein wenig eingeschränkt, aber voll funktional - auf den Seiten von kubuntu-de.org surfen und recherchieren.. Innerhalb der Wave. - Werbung für die Community!

Ein paar Rückmeldungen gab es schon: "Kubuntu ist eine tolle Sache" heißt es da unter anderem. :)

Montag, 29. Juni 2009

New Software for Ubuntu [packaging-needed]

Ubuntu has a big software archive. And from release to release this mostly grows. However - I was always wondering what the new packages would be in the Ubuntu repos.

I think commander showed me a way with diff. Thanks!

This is another way:
I made a RSS-Feed for the packages that are asked to become part of the repos on launchpad. Some of the software will not make it into the repos. But if it is interesting to you you can activly take part in the process. - Or just take a curious look if it would be something nice for your own.

http://feed43.com/ubuntu-needs-packaging.xml

Use it! share it! - But don't overload it. - It will not update more than 2-3 times in 24h.

Montag, 22. Juni 2009

Opera Unite ... Eindruck nach ein paar Tagen.

Die neue Opera Version "Unite", hat Eindruck auf mich gemacht, wie ich in meinem vorherigen Blogpost beschrieben habe.



In den letzten Tagen habe ich mich nebenbei gelegentlich mit den Funktionen vertraut gemacht. Auch ist mir beim lesen von Reaktionen auf die Ankündigung von Opera dabei ein Hinweis auf das Firefox-Plugin "Plain Old Webserver" aufgefallen, das ich zuvor noch nicht kannte. - Ich habe das Firefox-Addon noch nicht ausgiebig getestet. Das Plugin ist jedoch über die wunderbare Plugin-Schnittstelle im Firefox schnell und einfach installiert. - Ein Wiki hilft einfach bei der Einrichtung. - Allerdings: es spielt für mich eher in der Liga "Geek", auch wenn es tatsächlich einfach einzurichten ist - und nicht in der Liga "familienfreundlich".



Liga "geek" - und Liga "familienfreundlich".

Warum? - Es beginnt schon mit dem ersten Eindruck. Beim Firefox-Plugin: "Ziehen sie diesen Link auf ihren Desktop" - und ein "schneller Einstieg durch lesen einer Wiki-Seite". Ja. Das ist schnell, aber bei Opera Unite entfällt dies komplett. - Ebenso die wirklich einfache Installation über die integrierte Plugin-Schnittstelle in Firefox. ... In Opera: Es ist eingebaut. Ein Klick auf "start" und ein Chat läuft.  (Hinweis: auch für Chats gibt es Firefox-Plugins... - Auch diese bedürfen ein Grundwissen z.B. über IRC. - Kein Ding... Für Geeks!) Startet man "Filesharing", poppt das Fenster auf, wodurch der Ordner ausgesucht wird. - Rechts sieht man die URL. Außerdem die Option den Ordner nur mit Passwort frei zu geben. - Ein sicheres Passwort hierfür wird bereits vorgeschlagen (änderbar). 



Der Proxy und die Freiheit

In den allerersten Reaktionen von Skeptikern in Hinblick auf Opera Unite, die ich auf Twitter und in Blogposts gefunden habe, war häufig die Rede davon, dass die Freiheit, die Opera verspricht, nicht ganz so groß ist, wie sie sagen. So weit ich dies verstanden habe, bezieht es sich auf die vollmundige Werbung der "Web-Revolution" durch den Browser. 

Grundsätzlich denke ich, dass Home-Server genau dies tun: Konsumenten Möglichkeiten in die Hand zu geben selbst produktiv zu werden. Ob man den Mund so voll nehmen muss, durch ein einzelnes Programm eine "Revolution" zu starten, darüber kann man sicher geteilter Meinung sein... 

Kritisiert wurde an dem Opera-Modell jedoch der Proxyserver von Opera. - Zugriff auf die eigenen Seiten bekommt man über diesen Zwischenspeicher. ... Auch hier ist es wieder eine Frage des Vertrauens. - Opera hat bislang keinen Anlass gegeben dass man an der Reputation zweifeln sollte. - Aber der Inhalt wird in den Standardeinstellungen über Opera-Rechner im Netz verfügbar gemacht.

Das hat gründliche Vorteile: Der Proxy ermöglicht in restriktiven Umgebungen überhaupt erst den Betrieb der/des Servers. Ein weiterer Vorteil: Die einfache URL. Die URL mit der man Opera Unite erreichen kann, ist tatsächlich sofort verfügbar. - Und sie besteht nicht aus Zahlen und Portnummern, sondern aus einem frei wählbaren Rechnernamen und dem Benutzernamen @ operaunite.com. 

Das ist kein Geek-Zeug... das ist, was ich mit "familienfreundlich" meine.



Die Einfachheit würde den Unterschied machen...

Bislang spricht für mich noch immer sehr viel dafür Opera Unite dem "Nicht-Geek" - dem normalen Anwender - zu empfehlen... Wenn! - Und das ist der Grund, dass ich diesen Vergleich schreibe, wenn das Problem der Erreichbarkeit gelöst wird. - In der Theorie ist alles, wie oben beschrieben, zumindest gut durchdacht organisiert. - Doch ein stören einige Punkte. Die Software befindet sich zum einen noch in seinem ersten Beta-Test "in the wild". Die Technik ist noch nicht als stabil und einsatzfähig zu bezeichnen(!).

Darüber hinaus scheint mir der Proxy gelegentlich den Rest auszubremsen. Auszubremsen? - Die Seiten sind gelegentlich/häufig gar nicht erreichbar!!! - Und damit entfällt dann auch der Vorteil des privaten Webservers im Browser... Und wenn er noch noch schick ist. In der Beta-phase lautet daher das Urteil: NICHT FAMLIENFREUNDLICH. - Und ich bin sehr gespannt darauf, ob Opera die Probleme in den Griff bekommen kann. Für eine Beta-Phase ist das Attribut "uneingeschränkt nutzbar" selbstverständlich nicht zu erwarten. Aber Opera muss erst noch beweisen, dass die Dienste auch real funktionieren werden.


P.S. Auf den Webseiten von Opera ist kurz nach Veröffentlichung auch eine Anleitung erschienen, wie man den Proxy umgehen kann, bzw. eine eigene Web-Adresse nutzen kann (z.B. via DynDNS). Schick! - Aber nicht mehr so "famlienfreundlich", sondern vergleichbar mit dem Plugin im Firefox.

P.P.S. Das Firefox-Plugin erlaubt übrigens, im Gegensatz zu Opera Unite, auch den Einsatz von Python und PHP!! - Sehr schick, wie ich finde!! - Auch hier geht das Firefox-Plugin einen guten Geek-Weg!! - Opera dagegen ist hierbei auch durch eine größere Sicherheit familienfreundlicher. Opera setzt allein auf Javascipt. Einige Funktionen, die andere Browser über Javascript global anbieten, laufen bei Opera nur serverseitig in den Plugins (Schreiben von Dateien). - Wieder vernünftig gelöst, denke ich.


Mittwoch, 17. Juni 2009

Familienfreundliche Serverdienste

Der neue Opera-Browser (Download der Betaversion) "Unite" macht Spaß! - Ich habe gerade mehrere Tage damit verbracht mir verschiedene Webdienste unter Linux einzurichten, die alle auf meinem Laptop laufen. Also immer dann, wenn ich selbst mit dem Gerät im Netz bin. - Nun kommt die Beta von Opera heraus - und macht all das in 3 Minuten möglich. Famlientauglich, einfach, hilfreich! Ein Service, der Spaß macht!



Sicherlich habe ich ein paar Freiheiten mehr mit den eigenen Diensten. Freiheiten, die ich mir nicht nehmen lassen möchte. - Aber das ganze ist mit wesentlich mehr Gedanken verbunden, als das was dieser Opera-Browser bietet...

Mal eben einen Dokumenten-Ordner freischalten, Ein kurzer Chat über den Inhalt, Musiksammlung mit Freunden teilen (das hat Radio-Qualitäten!) - aber eben nur mit Freunden (Passwort) - Oder nur für einen selbst (von einem entfernten Rechner aus).

Das Tollste ist für mich vermutlich noch nicht mal der Nutzen für meinen eigenen Rechner: Die Server unter Linux eingerichtet zu haben, ist grundlegend gut. - Aber Freunden einfach sagen zu können: "Du kannst das auch!" - Das begeistert mich geradezu!

Nebenbei muss ich bemerken, dass gerade KDE solche Ansätze schon lange bietet. - Beispielsweise mit KPF. - Und nun ab der kommenden KDE-Version mit dem, was man so schön als "Social Desktop" bezeichnet. Während KPF ein Schattendasein auf dem sicherlich unterbewerteten KDE3-Desktop fristete, bietet Opera allerdings derzeit noch mehr! - Und das noch einfacher - und für alle relevanten Desktop-Plattformen einsetzbar!

Montag, 9. Februar 2009

Kubuntu mit KDE 4.2 - Okular crasht im Vollbildmodus derzeit

In KDE 4.2 gibt es derzeit einen kleinen Bug bei der Vollbildpräsentation. Diese ist derzeit nicht benutzbar.

Hier ist der Weg, um das Problem abzustellen:

* Okular muss beendet sein
* Systemeinstellungen laden
* Unter "Fenstereigenschaften" auf
* Fensterspezifische Einstellungen gehen und
* den Eintrag für Okular suchen und entfernen.
* Nun noch den "Anwenden"-Knopf drücken.

Danach sollte es kein Problem mehr sein den Vollbildmodus nutzen zu können.

Vielen Dank an Giovanni Masucci und Chris Sims für den Lösungsweg!

Bugreport auf bugs.kde.org: http://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=180291
Bugreport auf Launchpad: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/kdegraphics/+bug/323908

Dienstag, 19. August 2008

Flash auf Webseiten gezielt erlauben

Heise.de meldet in einer Sicherheitswarnung die mögliche Manipulation der eigenen Zwischenablage.

Da Flash kaum noch von den meisten Webseiten wegzudenken ist, ist ein Flashblocker für einzelne Seitenelemente sinnvoll. In dem oben genannten Artikel verlinkt heise.de direkt auf den Flashblocker für Firefox. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Ein wirklich sinnvolles Plugin! - Im Normalfall wird man damit auch die nervigsten Werbungen los - oder verhindert die multimedia-geladene Superwerbung eines Autoherstellers, die schon mal die Prozessorlast beim surfen gehörig in die Höhe schrauben kann... ("Plötzlich schreit der Lüfter!")

Flashblocker für Opera?

Ja, gibt es. Eine englischsprachige Anleitung habe ich hier gefunden: Hide objects until double click (Flash block).

Die ersten Versuche mit dem Opera-Flash-Blocker sehen sehr gut aus! :)

Microblogging - Crossposting zu verschiedenen Anbietern (Opensource + Twitter)

"Microblogging" - das sind die extrem kurzen Textnachrichten wie sie bei Twitter erscheinen. 140 Zeichen. Genug für eine SMS, genug für ein Haiku. Viel weniger als eine E-Mail, ungebundener als eine Instant-Messenging-Nachricht. Einige sprechen deshalb sogar von einem eigenem neuen Medienformat.

Twitter ist die bekannteste Plattform. Doch nun wird die Laconica-Software entwickelt, die als Open-Source zur Verfügung gestellt wird. identi.ca ist ein Anbieter des Microbloggings auf Opensource-Basis. Worauf heise.de jüngst hinwies. Nett: identi.ca sorgt gleich für Klarheit, indem die gebloggten Texte unter einer CreativeCommons-Lizenz stehen.

Einiges ist bei identi.ca noch im Aufbau. So soll neben einem SMS-Service auch Crossposting zu anderen Diensten, u.a. auch Twitter möglich werden. - Derzeit ist es noch nicht der Fall. Da es aber sehr mühselig ist, einen bestehendes Netzwerk zu verlassen und bei einem neuen Anbieter neu aufzubauen, ist Crossposting die beste Möglichkeit: Beide nutzen!

Es gibt inzwischen viele Wege unter KDE Twitter zu füttern. Und viele KDE-Entwickler machen davon gebrauch. - Hier ist ein Skript, welches auf KDialog basiert, das eine Nachricht gleichzeitig in zwei Netze schick: In diesem Fall zum einen zu Twitter - zum anderen zu der Opensource-Alternative identi.ca.


----
#!/bin/bash
message=`kdialog --inputbox 'What are you doing right now?'`
curl -u Twitter_USERNAME:PASSWORD -s -F status="$message" http://twitter.com/statuses/update.xml http://twitter.com/account/end_session
curl -u Identi.ca_USERNAME:PASSWORD -s -F status="$message" http://identi.ca/api/statuses/update.xml http://identi.ca/account/end_session
----


Ausführbar gemacht kann es beispielsweise mit einem Button in der Kicker-Leiste verknüpft werden.
Passwort und Benutzername sind in diesem Fall unverschlüsselt im Skript zu ersetzen. Ausser http://identi.ca kann jede weitere Plattform genutzt werden, die die aktuelle Laconica-Software nutzt... Und vermutlich jede weitere Microblogging-Plattform, die eine Twitter-ähnliche API besitzt.

Das Skript basiert auf kdialog und curl.
Die Ideengebeden Skripte sind Twitter Kdialog script und Klareta. Alle Skripte stehen unter der GPL.

Viel Spaß für alle eventuellen Nutzer die es ausser mir gebrauchen können!

Freitag, 1. August 2008

Betaversion von Digikam für KDE 4 für MacOS und Windows erhältlich (und nützliche Links)


digikam under kde4.1
Originally uploaded by cauliergilles.
... ich drück dem wunderbarem Programm alle Daumen für die Veröffentlichung!



Allen die es noch nicht kennen, sich jedoch allgemein für Fotografie und die digitale Technik interessieren, sei das wunderbare KDE-Handbuch für Digikam empfohlen. Es ist ein bisschen mehr als ein 'normales' KDE-Handbuch der KDE-Hilfe - und hat als Ziel in Buchform veröffentlicht zu werden.

Auch die Webseite "Pflege einer digitalen Fotosammlung mit digiKam" ist allgemein sehr empfehlenswert. Sie fasst unter anderem Wissen über Langzeitarchivierung von Daten zusammen.

Mittwoch, 30. Juli 2008

KDE 3.5 bleibt (noch) Standarddesktop bei mir

Einen interessanten und erfreulichen Ausflug konnte ich gestern nach Freigabe der offiziellen KDE 4.1-Pakete (Meldung von Kubuntu/KDE) machen. Es ist toll zu sehen was da passiert! - Und tatsächlich kann man auch schon fast alles so benutzen wie unter KDE 3.5.9 ... Zusätzlich zu den schicken und praktischen Neuerungen.

Wie auch immer: Eine handvoll Abstürze, vor allem im Fensterbereich, haben mich davon überzeugt, dass auf meinem Produktivsystem KDE 3.5 'state of the art' ist. Derzeit noch. Auch ist die Benutzung einiger Features noch nicht so ganz rund... Es sollte mich jedoch wundern, wenn sich dies nicht schnell verändert.

Einige Kleinigkeiten erwarte ich auch wenn das neue Ubuntu 8.10 herauskommt. Die ein- oder andere Integration läuft unter KDE 4 derzeit noch nicht so wie sie soll. Einige Laptop-Sondertasten bei mir z.B.

Ich hoffe, dass ich nun dazu komme die Fehler und Abstürze aus KDE 4.1 zu melden und sauber zu dokumentieren, damit sie bald der Vergangenheit angehören.

Insgesamt ein 'netter Ausflug'! - KDE 4 fängt an ... langsam richtig zu 'rocken'. :)

Donnerstag, 24. Juli 2008

KDE- / Linux- Fußball-Interessierte: Es geht bald los!

Bald geht es jetzt los mit der Tipp-Saison im Fußball. Am Donnerstag den 7.8. um 20:30 Uhr ist Anpfiff der ersten Runde im DFB-Pokal.


Bundesliga
Originally uploaded by Kaptain Krispy Kreme.



Die Kubuntu-Community hat natürlich wieder ein Tippspiel am laufen auf kicktipp.de/kubuntu.

Jeder ist nicht nur herzlich eingeladen wieder mitzumachen beim tippen, sondern auch das Spielgeschehen zu kommentieren ( http://forum.kubuntu-de.org/index.php?topic=3797.0 ).

Getippt werden (wie zuvor auch):
  1. 1. deutsche Fußbalbundesliga der Herren

  2. UEFA-Championsleague

  3. DFB-Pokal


Und dann geht es einfach darum Spaß zu haben!
Wer noch weitere Freunde / Bekannte / Kollegen etc. mitbringt zur Tipprunde erhöht bestimmt den Spielspaß weiter... :)

Darum einfach mal eine 'rechtzeitige Vorwarnung', dass es bald losgeht. Wer möchte meldet sich an - Wer bereits angemeldet ist, dem sei der erste Tipp schon mal ans Herz gelegt: Die ersten Tipps können ab jetzt eingegeben werden!! (Bis 5 Minuten vor Anfpfiff möglich). - Späteres Einsteigen ist natürlich auch immer drin...

Einfach anmelden, mitmachen & Beste/Bester werden!

Dienstag, 15. Juli 2008

Mark Shuttleworth regt GNOME auf Basis von Qt an...

Wer hätte das gedacht?
Mark Shuttleworth. Foto: Martin Schmitt CreativeCommons-Attribution-Lizenz
Kubuntu-Nutzer können aufhorchen, wenn sie das Interview der österreichischen Zeitung Der Standard lesen: Mark Shuttleworth geht zunächst auf die (GNOME-)Version von Ubuntu 8.04 ein, lässt sich später kurz über die Fortschritte von KDE(4) aus - und regt des weiteren an GNOME auf Basis von Qt weiterzuführen...

Lesenswert für Nutzer von Kubuntu die interessiert wie die Entwicklung voran geht, finde ich!

P.S.
Dieses Interview steht auch im englischsprachigem Original auf den Seiten des Standards zur Verfügung.

Foto: Mark Shuttleworth bekennt sich trotz der Präferenz von Ubuntu zu GNOME zu KDE. (Foto von Martin Schmitt Unter einer Creative-Commons-Lizenz: )

Freitag, 11. April 2008

Windows kollabiert??

Siehste! - Windows könnte, nach Ansicht von Analysten des IT-Marktforschungsinstituts Gartner, Probleme bekommen, wie Heise Open berichtet.

Open Source wird dagegen von der gleichen Analysefirma eine 'rosige' Zukunt vorausgesagt.


Ich denke, dass OpenSource einfach schlecht zu packen ist. - Zumindest wenn man es als Gegenüber und Gegner ansieht. - Während Google oder Yahoo noch auf gleicher Höhe sind, die man eigentlich auch einfach mal aufkaufen könnte, ist das bei OpenSource nicht möglich. - Eher anders herum: Immer mehr Firmen entdecken, dass OpenSource eine gangbare Alternative ist, von der zwar alle profitieren, aber eben am Ende auch man selbst...

Der Linux-Kernel alleine wird derzeit nur noch zu ca. 14% von Menschen betreut, die dies nicht aus beruflichen Gründen tun. - Ein Entwicklungstrend der sich seit Jahren fortgesetzt hat - und ganz gegen das traditionelle Linux-Image als "Freak-System" spricht...


Ganz so dramatisch, dass der Milliarden-Riese Microsoft nun bald in Staub und Asche versinken wird, ist es sicher noch nicht. Die Gartner-Analysten geben der Firma immerhin auch Tipps auf den Weg, wie die Firma noch zu retten sei... - Da kann man nur gespannt sein!

Donnerstag, 10. April 2008

Digikam-Tipp

Wer gern aktuelle Versionen von Digikam für Kubuntu nutzen möchte, dem seien die Quellen von Achim Bohnet empfohlen. Achim ist direkt Mitentwickler und baut sehr aktuelle Pakete für Kubuntu.

Neu ist daran nur, dass er sein Repository nun künftig auf Launchpad pflegt.
Erhältlich sind die Pakete aktuell für Feisty, Gutsy und Hardy.

Mehr Informationen: http://www.digikam.org/
Sources-List-Einträge: https://launchpad.net/~allee/+archive/

Es handelt sich in der Regel um verbesserte Versionen gegenüber den allgemein erhältlichen. - Natürlich kann dafür keine Gewähr gegeben werden (wie immer).

Gruß & viel Spaß mit den Paketen!